Sopran

Evelyn Czesla


Evelyn Czesla wurde in Bonn geboren und studierte Operngesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Prof. Paula Page und Liedgestaltung bei Prof. Charles Spencer. Ihre Ausbildung erweiterte sie bei renommierten Lehrern wie Gundula Janowitz, Hilde Zadek und Daniel-Lewis Williams. 

 

Vom Richard-Wagner-Verband Wiesbaden wurde sie als Stipendiatin ausgewählt. 2002 bis Sommer 2015 war sie Ensemblemitglied am Trierer Theater.

 

Als Gastsängerin sang sie am Staatstheater Darmstadt, Staatstheater Mainz, Staatstheater Wiesbaden, Prinzregententheater München, Theater Plauen-Zwickau, Theater Metz und an der Staatsoper Prag. 

 

Ihre wichtigsten Opernrollen als Sopranistin waren Adina in „ L´elisir d´amore“, Pamina in „Die Zauberflöte“, Susanna in „Le nozze di Figaro“, Rosina in „Il barbiere di Siviglia“, Olympia in „Hoffmanns Erzählungen“ und Musetta in „La Bohème“.

 

Sie sang mehrfach bei den Antikenfestspielen in Trier, beim Mosel-

Musikfestival und beim Festival für Alte Musik „Ars & Musica Antiqua Perast Montenegro“.

2014 sang sie im Rahmen des Mosel-Musikfestivals die Rolle des Engels bei der Wiederaufführung der Chor-Symphonie „Le Sinai“ von Georg Schmitt.

 

 2000 rief sie das Barockensemble "Viaggio Musicale" mit historischen Instrumenten ins Leben. Ihre gemeinsame erste CD erschien unter dem Namen "Incantare“.  

 

Mit Arien des Barock war sie im Hessischen Rundfunk zu hören, sowie im türkischen Rundfunk zusammen mit der Philharmonie Ankara. 

 

Lieder- und Galakonzerte führten sie u.a. neben Deutschland nach Belgien, Montenegro, Malta und in die Schweiz.

 

 

 

 

 

Klavier

Michèle Kerschenmeyer


Michèle Kerschenmeyer begann ihr Klavierspiel im Alter von 7 Jahren bei ihrem Vater und erhielt bereits im Alter von 13 Jahren einen 1. Preis in Klavier im Konservatorium der Stadt Luxemburg. Ihre weitere Ausbildung führte sie nach Metz, und dann nach Paris, wo sie 1992 im „Conservatoire National Supérieur de Musique“ in der Klasse von Prof. Jacques Rouvier und Pascal Devoyon einen 1. Preis errang.

 

Danach studierte sie in der Meisterklasse bei Prof. Pavel Gililov an der Hochschule für Musik Köln. Kurse bei Rudolf Kehrer, Daniel Blumenthal, Brigitte Engerer, Gérard Frémy, Jean-Claude Vanden Eynden prägten ihr Klavierspiel.

 

Zahlreiche Konzerte führten sie durch Europa, nach Singapur und Südamerika. Sie nahm an internationalen Festivals in Paris, La Roque d’Anthéron, Brüssel, Gent, Straubing, Pertisau, Cesky Krumlov, Mettlach, sowie in Wiltz und Echternach teil.

 

Michèle Kerschenmeyer konzertierte mit dem RTL-Orchester, den Solistes Européens Luxembourg, der Philharmonie von Poznan, dem Kammerorchester Franz Liszt, der Beethoven Akademie, dem Orchestre National de Belgique, sowie dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Rundfunk- und CD-Aufnahmen erfolgten insbesondere mit den „Solistes Européens“ und dem „Süddeutschen Vokalensemble Bamberg“.

 

Die Kammermusik bildet einen wichtigen Teil ihrer Karriere. Zu ihren Partnern zählten Philippe Koch, Laurence Koch (Violine), Paul Rivinius (Klavier), Ionel Pantea, Patricia Frères (Gesang), das Quatuor Enesco, Quatuor Louvigny, Quatuor Ludwig (Paris), Quatuor des Solistes Européens Luxembourg und das Zürcher Streichtrio.

 

Seit 1994 Professorin für Klavier am Konservatorium der Stadt Luxemburg, sieht sie ihre vornehmste Aufgabe darin, ihre Erfahrung und Liebe zur Musik an junge Menschen weiterzugeben.

 

Ihre besondere Liebe gilt der Kammermusik und vor allem der Liedkunst. Die Begegnung mit Evelyn Czesla und Nico Wouterse (Trier) führte zur Gründung des „Trio Cénacle“. Zusammen mit ihren Partnern versucht sie, Musikliebhabern die Schätze der klassischen und romantischen Musik zu vermitteln.

 

 

Bass

Nico Wouterse


 Der Bassbariton Nico Wouterse wurde im niederländischen Heerlen geboren und am Conservatorium Maastricht ausgebildet. Das Studium Klassisches Saxophon schloss er mit Diplom ab. Anschließend studierte er Gesang bei Mya Besselink und später bei Daniel-Lewis Williams. Außerdem nahm er Unterricht bei Margreet Honig in Amsterdam, bei Semjon Skigin und bei Jean-Pierre Blivet in Paris.

 

Er war Finalist beim „Concours international de chant“ in Marmande (Frankreich) und erhielt ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Dessau.

 

Sein Debut machte Wouterse am Theater Trier mit der Partie des Leporello. Anschließend wechselte er als festes Ensemblemitglied an das Anhaltische Theater Dessau, wo er vier Jahre mit dem Regisseur Johannes Felsenstein arbeitete.

 

Als freier Opernsänger führten ihn Gastengagements zu diversen Festivals und zu diversen europäischen Theatern wie das Staatstheater Schwerin, das Teatr Wilki in Warschau, Staatstheater Oldenburg, Theater aan het Vrijthof Maastricht, National Theater Weimar, das lettische Nationaltheater Riga, die Oper Köln oder das Staatstheater Cottbus. Verpflichtungen für Oper und Konzerte führten Wouterse nach Belgien, Frankreich, Luxemburg, Polen, Lettland, Montenegro die Niederlande und in die Schweiz.

 

Er arbeitete mit renommierten Dirigenten und Regisseure wie etwa Cornelius Meister, Antony Hermus, Stefan Soltesz, Marcus Stenz, Friedrich Haider, Thilo Reinhardt, Roland Schwab, Lorenzo Fioroni oder Peter Konwitschny zusammen.

 

Zu seinen wichtigsten Rollen als Bassbariton gehören: Leporello (Giovanni), Don

Pizarro (Fidelio), Escamillo (Carmen), Der Wanderer  (Siegfried), Kaspar (Freischütz), Biterolf (Tannhäuser), Baron Scarpia (Tosca), Klingsor (Parsifal), Ramfis (Aida), Guardiano (La forza del destino), und Dreieinigkeitsmoses (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny).

 

2015 sang Wouterse am Theater Heidelberg die Rolle des 'Rechts' in der stark beachteten Uraufführung der Oper 'Abends am Fluss' von Johannes Harneit unter der Regie von Peter Konwitschny. An demselben Theater sang er beim ersten Symposion Heidelberg den Solopart in Bernd Alois Zimmermanns Werk 'Ich wandte mich'.