Victor Hugo

Quo vadis, Europa?

ist das bis jetzt ambitionierteste Projekt des Trio Cénacle. Ambitioniert deshalb, weil es den Rahmen des üblichen Liederabends bei weitem sprengt.



In Quo Vadis, Europa? verschmelzen Lied mit Lyrik, Kunst mit Gesellschaft und am deutlichsten, Musik mit Film.

 

Der intermediale Liederabend besteht aus einerseits Lieder auf Poesie des französischen Schriftstellers Victor Hugo, die zugleich von einem Schauspieler mit einem, für das Trio Cénacle verfassten, gesellschaftskritschen Monolog kommentiert wird.

 

Andererseits wird das Bühnengeschehen von einer filmischen Darstellung auf einer Leinwand begleitet, die während der Perfomance eine stets größere Rolle annimmt, und die am Ende des Konzerts die völlige Aufmerksamkeit auf sich zieht in der Vorführung des musikalischen Kurzfilms A Vianden. 

 

 

Für die Realisierung dieses Projekts hat das Trio Cénacle ein Team mit Spezialisten um sich versammelt, das seit 2018 mit großem Einsatz daran arbeitet.

Die Aristokratin

Der Liederabend:

 

 

Es erklingt eine Auswahl an Lieder, die alle auf Gedichte Victor Hugos komponiert wurden. Zum Beispiel erklingen Si vous n'avez rien à me dire, oder L'attente von Camille Saint-Saëns, oder die unbekannte Duette L'hiver und J'étais seul  près des flots  von Charles-Marie Widor. 



 


Der Monolog:

Der Titel des Abends Quo vadis Europa? lässt vermuten, dass das Konzert mehr sein will als bloß ein Konzert mit schöner Musik.

 

Dem Trio Cénacle ist es gelungen, den renommierten Theaterdramaturgen Andreas Wagner ins Team zu holen. Aus seiner Feder stammt der Monolog, der von einem Schauspieler während des Konzerts dargeboten wird. Dieser Monolog beruht auf Aussagen, Texte und Reden berühmter Denker der Vergangenheit. Als Hauptinspirationsquelle dient Hugos Rede vor dem Friedenskongress 1849, wo er eine gemeinsame europäische Gemeinschaft, basierend auf Völkerverständigung und Demokratie, vorhersagt.

Der Film:

 

Der Liederabend, der in Form eines Cénacles, also eines Treffens unter Künstler, stattfindet, gipfelt in der Vorführung des Films A Vianden.
Für die Realisierung des 15 minutigen musikalischen Kurzfilms konnte das Trio in der Person von
James Chan-A-Sue einen veritablen Big Fish ins Team holen.

 

Chan-A-Sue zeigt in dem Film drei Seiten Victor Hugos, die von den Musikern des Trios dargestellt werden.

Die Malerin


Der Politiker

Begleitprojekte:

 

Obwohl das Trio Cénacle sich in erster Linie versteht als das was es ist: ein Kammermusikensemble, dass sich mit der Interpretation des klassischen Liedrepertoires beschäftigt, so sind die Musiker sich bewusst, dass das Thema dieses Projekts nicht dort aufhört wo die Musik schweigt.

 

In dem Kontext des Projekts ist ein pädagogisches Rahmenprojekt mit inbegriffen, in dem das Thema Europa, Grenzen und Menschlichkeit an Hand der dargebotenen Kunst in Schulen und mit Schüler erarbeitet und diskutiert werden kann. 

Außerdem wird zusätzlich an der Herausgabe eines Buches gearbeitet, in dem mehrere Gastautoren sich mit dem Thema Quo vadis, Europa? auseinandersetzten.

 

 

Wer mehr Informationen zu dem Projekt haben möchte, kann sich gerne per E-Mail an das Trio Cénacle wenden. Die E-Mailadresse finden Sie im Reiter Kontakt