Victor Hugo - À Vianden  (Trailer)

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Als Menschenrechtler kämpfte der französische Schriftsteller Victor Hugo für Gleichheit und Gerechtigkeit. Der Politiker in ihm setzte sich ein für ein vereintes, friedliches Europa, und aus den Bildern und Zeichnungen des Malers Victor Hugo sprechen die Turbulenzen seiner Zeit.

 

1871:

Im Mai, in der sogenannten Blutigen Woche, werden mehr als sechstausend Anhänger der Pariser Kommune von der französischen Regierung willkürlich ermordet. Zu dieser Zeit hält sich Victor Hugo bei seinem Sohn in Brüssel auf. Er macht in einem Leserbrief der L’Indépendance Belge die französische Regierung für das Massaker verantwortlich und öffnet seine Türe den Geflüchteten und Exilanten.

Ein Mob in der belgischen Bevölkerung belagert daraufhin seine Wohnung, und die Regierung erklärt Hugo zur Persona non grata.

 

Hugo verlässt Belgien und erreicht am 8. Juni die luxemburgische Stadt Vianden. Noch am selben Tag verfasst er das Gedicht A Vianden, in dem er seine Zerrissenheit zwischen der ländlichen Idylle Luxemburgs und den Gräueltaten in Paris beschreibt. 

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